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Warum mache ich eine Weltreise?
Warum Weltreise?

Warum mache ich eine Weltreise?

8. Dezember 2015

Warum eine Weltreise? Heute schreibe ich Dir einmal einen etwas anderen Reisebericht. Warum mache ich diese Reise eigentlich und warum gönne ich mir eine Auszeit vom „normalen“ Leben? Die Weltreise ist ein Geschenk, das ich mir selbst gemacht habe. 

Warum mache ich eine Weltreise?

Warum? Das hat mich irgendwie kaum jemand vorher gefragt. Warum nicht? Vielleicht lag die Antwort für viele zu nah. Eine Weltreise bedeutet eine Reise um die Welt, oder nicht?

Für mich nicht. Ich mache die Weltreise nicht nur um die Welt zu bereisen, sondern vor allem um mir selber näher zu kommen.

Ein Geschenk an mich

Bevor wir los gereist sind haben wir gespart. Wir haben lange gespart. Mehrere Jahre. Und das alles nur um jetzt ein Jahr frei zu haben! Natürlich könnte man sich auch zu Hause ein Jahr frei nehmen und versuchen sich von außen zu betrachten und sich selber neu zu erfinden. Ich glaube aber, dass das in der gewohnten Umgebung schwieriger ist. Der Einfluss von Außen wäre zu groß. Man wäre nicht wirklich frei. Irgendeiner Verpflichtung muss man eigentlich immer nach kommen.

Manchmal ist es hart

Natürlich ist ein Jahr Auszeit nicht das Paradies auf Erden. Auf der anderen Seite der Welt ist das Gras nicht grüner. Das habe ich auch niemals gedacht. Es fällt mir nicht immer leicht so weit weg von unseren Familien und Freunden zu sein. Zu Hause geht das Leben auch weiter und man verpasst das ein oder andere.

Manchmal ist das Reisen anstrengend. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Ein regelmäßiger Tagesablauf macht vieles einfacher und man fühlt sich wohler. Es ist leicht, jeden Morgen zur selben Zeit aufzustehen und zu wissen was einem ungefähr an jedem Tag erwartet. Auf unserer Reise war bisher jeder Tag anders. Mal sind wir mitten in der Nacht aufgestanden, nur um als erstes bei einer Sehenswürdigkeit zu sein. Mal waren wir bis spät in die Nacht wach, weil wir vor lauter Ideen für eigene Projekte nicht schlafen konnten. Hinzu kommt die Zeitverschiebung. Jeder Tag ist eine neue Herausforderung die es zu meistern gilt.

An manchen Ort schmeckt das Essen nicht. Meistens ernähren wir uns nicht so gesund wie zu Hause. Frischen Salat bekommt man in Deutschland eigentlich in jedem Restaurant. Hier ist es keine Selbstverständlichkeit. Oft wird das Gemüse sehr lange gekocht. Das Essen schmeckt dann alles andere als frisch. Oft “schmeckt” das Essen nur, weil mit Maggi oder anderen Geschmacksverstärkern gekocht wird.

Beim Thema Essen fühle ich mich oft ausgeliefert, dabei ist das ein wichtiger Punkt in meinem Leben. Wir könnten uns theoretisch auch immer auf die Suche nach einem Obst- und Gemüsestand machen. Oft ist es aber gar nicht so leicht einen zu finden. Hier gibt es nicht an jeder Ecke einen Supermarkt mit Obst und Gemüse. Es gibt zwar genügend Märkte, aber dort gibt es fast nur Ungesundes: Chips, Schokolade, Fertigsuppen. Das ist eher ein Snack für Zwischendurch, aber nicht für jeden Tag.

Manchmal bin ich unausgeglichen

An den meisten Tagen komme ich gut mit den neuen Herausforderungen zurecht. An manchen Tagen wird mir aber alles zu viel. Letzte Woche hatte ich so einen Tiefpunkt. Wir sind die Wochen davor zu schnell gereist, konnten alle Erlebnisse nicht verarbeiten. Die Arbeit häuft sich. Außerdem war ich müde und habe mich schlapp gefühlt. Hinzu kommt das Problem mit den Essen. Wie gesagt, es schmeckt schon, aber oft nur nach Nahrung und nicht nach Nährstoffen.

Diese Woche habe ich wieder eine Routine. Ich habe jeden Morgen mit der App Headspace meditiert und ein Restaurant gefunden in dem es frischen Salat gibt. Wir waren eine Woche an einem Ort und der Stapel an Arbeit hat sich verkleinert.

Unsere Beziehung wird intensiver

Was macht das viele Reisen mit einer Beziehung? Was passiert wenn man jeden Tag zusammen ist? Ich habe mich das im Vorfeld sehr oft gefragt. Schließlich es ist eher ungewöhnlich das man rund um die Uhr mit seinem Freund zusammen ist.

Ich genieße es. Es ist unglaublich schön wie viel wir in dem letzten viertel Jahr voneinander gelernt haben. Jeder hat andere Interessen und informiert sich zu anderen Themen. Es ist spannend sich mit anderen Dingen und Sichtweisen zu beschäftigen. So tiefgründige Gespräche wie jetzt haben wir vorher nie geführt. Früher waren wir nach der Arbeit meist viel zu kaputt, und über die Arbeit will man ja auch nicht immer reden.

Eine Festanstellung bringt mich aus dem Gleichgewicht

Während meiner Festanstellung hatte ich oft das Gefühl, dass es nur noch diesen Job in meinem Leben gibt. Die Gespräche mit den Kollegen drehten sich fast nur um die Arbeit und auch in der Freizeit habe ich oft mit Christoph darüber gesprochen. Mit Abstand betrachtet bedauere ich es fast ein bisschen. Damals konnte ich aber nicht anderes. Ich finde es unglaublich, dass mein Job mich so vereinnahmt hat. Oft habe ich nur am Wochenende abschalten können.

Raus aus dem Hamsterrad

Die Festanstellung habe ich immer nur als Hamsterrad kennen gelernt. Nie war ich wirklich frei. Um so mehr genieße ich nun jeden einzelnen Tag an dem ich für mich entscheiden kann. Für mich gibt es kein größeres Glück als ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Ich passe nicht rein in diese Arbeitswelt mit festen Arbeitszeiten. Am Anfang wollte ich es noch nicht wahr haben, aber ich kriege das einfach nicht hin. Ich kann nicht akzeptieren, dass der Tag zwischen 9 Uhr und 18 Uhr nicht mir gehört.

Ich liebe mein Leben

Ich bin unendlich dankbar, dass ich an einem Dienstag Morgen um 10 Uhr hier sitze und all meine Gedanken mit Dir teilen kann. Ich bin froh, dass ich die letzten Jahre jeden Euro zurück gelegt habe um mir dieses Jahr Auszeit zu gönnen. Klar, auf das ein oder andere habe ich dabei verzichtet, aber auf diese Auszeit hätte ich niemals verzichten können. Der Abstand zu meinem “normalen” Leben tut mir gut und ist jeden Euro wert.

Ich schaffe mir meine eigene Arbeitswelt

Ohne Geld geht es nicht und ohne Arbeit kann ich nicht leben. Ich liebe was ich tue. Den Job den ich suche, den gibt es so aber nicht. Die logische Konsequenz ist also, dass ich mir meinen eigenen Job erschaffen muss. So etwas kann man nicht mal eben an einem freien Wochenende oder in einer Woche erreichen. Auch ein Vierteljahr erscheint mir dafür zu wenig. Ich nehme mir für die Kreation meines neuen Jobs ein Jahr Zeit. Das Jahr unserer Weltreise ist meine Investition in meine freie Zukunft.

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Warum mache ich also eine Weltreise?

Ich will mich weiterbilden. Ich will herausfinden, wie ich nächstes Jahr arbeiten will. Ich will ein ausgeglichenes Leben. Ich will mich von niemanden stressen lassen. Reich muss ich dabei nicht werden. Ich brauche auch kein teures Auto oder andere Luxus-Gegenstände. Ich hätte gerne so viel Geld, dass ich mir keine Sorgen machen muss. Das wäre schön.

Die ganzen Erfahrungen die ich nebenbei auf unserer Reise sammele sind auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Leben extrem wertvoll. Sie machen mich stärker und selbstbewusster, sodass ich zukünftig noch mehr auf meine eigenen Fähigkeiten vertrauen kann.

Hast du dir auch schon einmal eine Auszeit genommen? Was hat sich für dich dadurch verändert? 

Willst du mehr über ein selbstbestimmtes und glückliches Leben lesen? Ich kann dir dazu ein ganz wunderbares Buch, mit einer tollen Geschichte empfehlen. Das Buch heißt “Das Café am Rande der Welt: Eine Erzählung über den Sinn des Lebens”* Der Titel klingt sehr geheimnisvoll. Zu Recht. Irgendwie scheint es für uns ja auch ein Geheimnis zu sein, wie man ein erfülltes Leben leben kann. Dabei ist es gar nicht so schwer. 😉


Willst du mehr über unsere Weltreise erfahren?

*Affiliate Link: Wenn du das Buch über diese Links kaufst, bekommen wir eine kleine Provision. Für dich wird es dadurch aber nicht teurer. Dieses Buch wird dich auf jeden Fall um ein paar interessante Gedankenansätze reicher machen. Versprochen! 🙂

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4 comments

  1. Comment by steinfisch

    steinfisch Reply 8. Dezember 2015 at 15:30

    Meine Auszeit sah ganz anders aus: ich sparte fleißig (mein Mann war Student), damit ich zwei Jahre mit unserem Kind Zuhause bleiben konnte (so viele Zuwendungen wie heute gab es damals in der DDR nicht). Es waren für mich mit die schönsten Jahre in meinem Leben.
    (Beim zweiten Kind waren es eineinhalb glückliche Jahre, da musste ich aber nicht mehr so eisern sparen). 😀

    Hätte ich die Möglichkeit gehabt, hätte ich eventuell auch für eine Weltreise gespart. Allerdings gehört da ja noch mehr dazu, möglichst ein passender Reisepartner und Sprachkenntnisse…
    Sollte ich im Lotto gewinnen, mache ich eine Schiffs-Weltreise. 😀

    Vorerst reise ich aber erst einmal mit euch mit, erfreue mich an den Berichten und Fotos!
    Geniesst die gemeinsame Zeit, erfreut euch an den Schönheiten der Welt.
    Danke für diese interessanten Gedankengänge!

    Alles Gute wünscht euch Ingrid

    • Comment by Caro

      Caro Reply 14. Dezember 2015 at 2:29

      Liebe Ingrid,
      das klingt nach einem prima Grund für eine Auszeit! 🙂

      Liebe Grüße von Christoph & Caro

  2. Comment by Michael Reichardt

    Michael Reichardt Reply 8. Dezember 2015 at 11:37

    Hallo Caro,
    ich habe Deine Gedanken und Gefühle sehr aufmerksam gelesen, schön, dass Du es auch mitteilst.
    Was Ihr beide tut, ist genau richtig, durch eine lange gemeinsame Reise Euch zu finden und auch näher zu bringen, darüber nachzudenken, was den Sinn des Lebens ausmacht. Seid ganz einfach froh, dass es für Euere Generation heutzutage diese Möglichkeiten gibt. Wir haben unsere Lebenserfahrungen und den gemeinsamen Weg auch immer gemeinsam beschritten, leider eben mit zu viel Arbeit und ich weiß, was das Hamsterrad bedeutet und meine Petra hat eben dieses Hamsterrad auch kaputt gemacht und nun, wo wir vielleicht die Zeit haben, ist das eben alles nicht mehr möglich.
    Nehmt ganz einfach alles auf an Eindrücken und Mentalitäten, Ihr werdet später sehr dankbar sein, dass Ihr das alles erleben durftet.
    Ich wünsche Euch noch viele schöne Zeiten und Ihr könnt sicher sein, dass ich Eure Berichte sehr aufmerksam lese, lasst es Euch gut gehen.
    Liebe Grüße
    Michael

    • Comment by Caro

      Caro Reply 14. Dezember 2015 at 2:32

      Hallo Michael,

      lieben Dank für deinen Beitrag. Ja, da hast du leider Recht. Genau aus dem Grund machen wir unsere Reise jetzt und warten nicht auf später.

      Liebe Grüße von Christoph & Caro

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