Varanasi – Streetart und Schiffsromantik

22. September 2015

Menschen 60
Essen 60
Urlaubsfeeling 40

0 – Geht gar nicht
20 – Ohje, ohne Worte
40 – Ist bzw. sind Ok, könnte aber besser sein

Sehenswürdigkeiten 40
Sicherheit 60
Gesamteindruck 60

60 – Passt
80 – Prima, wir bleiben gerne länger
100 – Perfekt, wir wollen nicht mehr weg

Wow! Varanasi! Ich hätte nicht gedacht, dass ich in Indien einmal mit diesen Worten einleite. Und das ausgerechnet in Varanasi. Vor keiner Stadt hatte ich im Vorfeld mehr Bedenken als vor dieser. Varanasi soll angeblich alle indischen Verhältnisse toppen, so haben wir es zumindest vorher mehrfach gelesen. Es soll noch lauter und dreckiger sein und die Leute noch aufdringlicher. Im Lonely Planet* steht: “Für die meisten Besucher hat die Stadt etwas Magisches an sich, sie ist aber nichts für schwache Nerven.” Der erste Teil des Satzes klingt genau nach meinem Geschmack. Beim zweiten Teil bin ich mir jedoch unsicher ob ich das, was ich dort zu sehen bekomme verkraften kann.  

Varanasi ist wie Rishikesh auch, ein heiliger Ort am Gangs. Der entscheidende Unterschied ist jedoch, dass hier die Hindus zum sterben, beziehungsweise zur Verbrennung und anschließender Flussbestattung herkommen. Ja, richtig gelesen. An dem Ufer vom Ganges werden Menschen verbrannt und man kann dabei zusehen. Diese religiösen Verbrennungen finden an zwei von 87 Ghats statt. Aufgrund dieser Tatsache haben wir uns emotional ganz besonders gut auf diese Stadt vorbereitet.

Varanasi erreichen wir wieder am frühen Morgen per Nachtzug. Dieses Mal jedoch in der dritten Klasse (3 AC), aber immerhin mit Klimaanlage. Auch in dieser Klasse teilt man sich ein Abteil. Es befinden sich drei Betten übereinander und es gibt keine Vorhänge vor den Betten. Alles aber halb so wild, eher abenteuerlich. Mit einem gut gelaunten Tuk Tuk Fahrer, der unterwegs immer wieder ein paar Scherze macht, fahren wir zu unserem Hostel. Das Hostel heißt Stops Hostel* und ist sehr gemütlich. Ich habe noch etwas Zeit um mich umzusehen, bevor wir in unser Zimmer können. An den Wänden hängen Plakate mit Empfehlungen für einen angenehmen Aufenthalt in Varanasi. Wir erfahren wo es das beste Essen gibt, welche Sehenswürdigkeiten wir uns anschauen sollten und sehen eine Grafik mit allen 87 Ghats. Es gibt sogar einen kleinen Shop in dem man alle wichtigen Dinge als Reisender kaufen kann, aber auch Produkte aus einer deutschen Bäckerei. Wow! Ich bin das erste Mal von den Indern begeistert. Das erste Mal erhalten wir sinnvolle und hilfreiche Tipps von indischen Menschen und es wird auch noch an alle möglichen Bedürfnisse gedacht. Wirklich keine Selbstverständlichkeit hier in Indien und auch nur deshalb schreibe ich darüber so ausführlich.

Dank der Empfehlungen vom Hostel finden wir schnell gutes indisches Essen. Es läuft gut für uns, richtig gut! Varanasi macht von Anfang an ein sehr guten Eindruck auf mich! Ich fühle mich schon für den schlechten Service in Agra entschädigt.

Charmante kleine Gässchen

In Varanasi sehen wir zum ersten Mal kleine verwinkelte Gässchen in der Innenstadt. Das sieht nicht nur optisch sehr hübsch aus, es ist in diesen kleinen Straßen vor allem ruhig. Wir empfinden es an diesem Ort super entspannend. Fast den ganzen Tag laufen wir einfach nur durch die kleinen Straßen und sehen uns die bunten Marktstände an oder spazieren an den Ghats am Ganges entlang. Im Vergleich zu anderen Städten haben wir solch einen Spaziergang keine halbe Stunde ausgehalten. Anderswo waren wir immer so schnell von allem überfordert, dass wir wieder schnell in unsere Unterkunft zurück wollten. Stille ist in Indien Luxus.

In den kleinen Gässchen finden wir auch die Brown Bread Bakery die von einem Deutschen eröffnet wurde. Hier essen wir leckeres Bio-Brot und verschieden Käsesorten. Köstlich!

Streetart und handbemalte Werbeschilder

Ich bin ein großer Fan von Streetart und fotografiere die Werke auch sehr gerne. Die meisten Bilder findet man am Gangesufer. In Barcelona haben wir einmal an einer Streetarttour teilgenommen und auch in Hamburg gibt es solche Touren. In Varanasi habe ich leider von keiner Tour gehört. Ich bin verwundert, dass es in Varanasi Streetart gibt. Warum wundert mich das eigentlich? Ich glaube, ich habe es einfach nicht erwartet und bin auch nicht mit dem Ziel nach Varansi gekommen um Streetart zu sehen. Schade eigentlich, dass darüber nur wenige Leute berichten. Es lohnt sich sicher die Szene weiter zu verfolgen.

Nicht nur in Varanasi, auch in anderen Orten sind mir handgemalte Werbeschilder aufgefallen. Hier wird wirklich noch viel von Hand geschrieben. Anders als bei uns, wo Schilder fast nur aus Folie bestehen. Die Schilder sehen so viel abwechslungsreicher aus und ich freue mich, dass sich hier das Handwerk noch hält.

Bootstour bei Sonnenaufgang

Schon um vier Uhr morgens stehen wir auf. Um halb fünf treffen wir uns mit einem Amerikaner und unserem Bootsfahrer und machen uns auf den Weg zum Fluss. Den Sonnenaufgang auf einem Boot zu erleben ist ein Muss unter allen Reisenden in Varanasi. Wir sind insgesamt fast zwei Stunden unterwegs und fahren entlang der Ghats. Als erstes werden wir zum Assi Ghat gefahren und sehen bei einer morgendlichen Ganga Aarti Zeremonie zu. Anders als bei der Zeremonie am Abend werden die Gebete im Hintergrund von Frauen gesungen. Die Männer stehen jedoch am Ghat und üben die Zeremonie aus. Am Morgen tragen sie pinke statt orange Kleidung. Während der Zeremonie geht die Sonne auf. Um uns herum ist noch alles still, viele Inder schlafen noch in den umliegenden Booten. Wirklich ein zauberhafter Moment, den ich nur schwer in den Fotos einfangen kann. Noch bevor die Zeremonie zu Ende ist, machen wir uns mit dem Boot in den Norden auf und fahren vorbei an den anderen Ghats.

Die Einheimischen werden langsam wach. Wir sehen ihnen dabei zu wie sie sich im Ganges waschen und ihre Zähne putzen. Manch einer wäscht auch schon seine Wäsche und trocknet die Stoffe anschließend am Ufer.

Im Vergleich zu Rishikesh ist der Ganges in Varanasi viel dreckiger. Wundern tut uns das nicht. Direkt neben einem Mann der seine Wäsche wäscht baden ein paar Wasserbüffel im Wasser. Viele Häuser der Einheimischen haben noch keine eigene Toilette und so wird so manches “Geschäft” im Ganges erledigt. An den Verbrennungsghats wird zudem die Asche in den Fluss übergeben. Einige Menschen, wie zum Beispiel verstorbene Schwangere oder Kinder, dürfen nicht verbrannt werden. Sie werden in der Mitte von dem Fluss mit einem Stein beschwert und finden im Wasser ihre letzte Ruhe. Noch unglaublicher finden wir es jedoch, dass die Hindus dieses Wasser auch noch genussvoll trinken. Wir sind immer wieder aufs Neue verwundert wie man für seinen Glauben den Verstand ausschalten kann. Man mag es kaum glauben, es leben sogar Fische in dem Fluss.

Genau wie in Rishikesh, finden auch in Varanasi Ganga Aarti Zeremonien am Abend statt. Die Atmoshäre ist hier etwas weniger ergreifend und nicht so familiär, aber dennoch beeindruckend.

Manikarnika Ghat und Harishchandra Ghat

Per Zufall landen wir am Harischchandra Ghat. Dieser Ghat ist am schnellsten von unserer Unterkunft erreichbar. Doch erst als wir am Ghat stehen wird uns klar, dass wir an einem der beiden Verbrennungsghats ankommen sind. Wir stocken. Die Asche brennt in unseren Augen. Das kam jetzt doch ganz schön plötzlich. Bin ich dafür schon bereit? Wird man die Menschen auf den Holzhaufen sehen? Darf ich als Frau überhaupt in die Nähe dieses Ghats? Ich sehe auf dem ersten Blick nur Männer. Fragen über Fragen. Dann sehe ich aber doch noch eine andere westliche Frau am Rand sitzen und werde mutiger. So verrückt wie es auch klingt, ich bin unter anderem nach Varanasi gekommen um mir anzuschauen wie Menschen verbrannt werden.

Wir nähern uns dem Holzhaufen auf respektvolle Distanz und stellen uns an ein einen Metallzaun. Der Abstand reicht mir, ich sehe auch schon von dort genug. Wir beobachten den Ort. Wir sehen drei brennende Holzhaufen. Außerdem zwei weitere die schon gestapelt sind aber noch nicht brennen und eine Leiche die in bunte Tücher eingewickelt ist. Die Leiche liegt auf einer Leiter aus Bambusrohr. Puh. So viel zu den Fakten. Ich kann nicht sagen, dass mir das, was ich da gerade sehe wirklich nahe geht. Schließlich kenne ich die Menschen nicht. Ich empfinde aber trotzdem Anteilnahme und weiß nicht so recht wie ich das alles einordnen soll. Es ist schon krass, was man dort sieht, aber so richtig begreifen tue ich es in dem Moment nicht. Wir schauen dem Geschehen weiter zu. Ein Mann kommt mit einem circa 10 jährigen Mädchen an der Hand vorbei. Sie laufen schnell. Warum haben sie es so eilig? Wollen sie es schnell hinter sich bringen? Zusammen umrunden sie einen der fertig gestapelten Holzhaufen. Von einem Mitarbeiter der Verbrennungsstätte erfahren wir, dass es sich bei dieser Toten um eine alte Frau handelt. Wir vermuten die Großmutter der Mädchens. Niemand weint. Wir sehen dem Mädchen aber an, dass ihr mulmig zumute ist. Anschließend darf sie sich auf eine der Bänke setzen. Der Vater des Mädchen und ein paar andere Männer streuen aus kleinen Plastiktütchen verschiedene gemahlene Hölzer auf den Holzhaufen und auf die Leiche. Dann wird sie entzündet. Die Leiche brennt. Wir schauen ganz gebannt zu. Bis alles vollständig verbrannt ist, dauert es circa drei Stunden.

An dieser Stelle höre ich auf euch meine weiteren Beobachtungen zu schildern. Vielleicht möchte der ein oder andere von euch es ja auch gar nicht so genau wissen. Lieber erzähle ich euch von meinen Gedanken zu dieser Art von Bestattung.

Kurz vor unserer Abreise gab es in meiner Familie ebenfalls einen Trauerfall. Vorher habe ich mich ehrlich gesagt noch nie wirklich mit dem Tod auseinander gesetzt. Ich habe mir auch gewünscht, dass mir das noch einige Jahre erspart bleibt. Wenn der Moment gekommen ist, steht man irgendwie ziemlich alleine mit seinen ganzen Gefühlen da. Sicher auch, weil bei uns in Deutschland nicht viel über den Tod gesprochen wird. Auch ich kann und will nicht über alle Gedanken sprechen die mich dazu beschäftigen. Eine Frage habe ich mir aber immer und immer wieder gestellt. “Was passiert da jetzt eigentlich mit dem lieben toten Menschen unter der Erde?” Ich finde den Gedanken furchtbar, dass man unter der Erde ganz alleine liegt. Es macht mir Angst, dass man sich alleine in Luft auflöst und verschwindet. In Varanasi ist das anders. Da sind alle dabei und begleiten einen solange bis nichts mehr menschliches übrig bleibt.  Ein tröstlicher Gedanke für mich in dem Moment.

Wenn man in Varanasi ist beschäftigt man sich zwangsläufig viel mit dem Tod und ich finde es auch wichtig, dass man das einmal tut. Es ist angenehm, dass an einem Ort wie Varanasi zu machen. Hier gehört der Tot zu dem Leben einfach dazu.

Mit Varanasi endet unser Aufenthalt im Norden von Indien. Ich bin mir sicher, dass wir dafür keinen schöneren Ort hätten wählen können. Falls ich nochmal nach Varanasi kommen sollte, würde ich mich noch mehr mit der Streetart Szene vor Ort und den Verbrennungen am Ganges beschäftigen.

Unser Fazit nach einem Monat in Indien

Nach etwa vier Wochen haben wir gelernt, dass es sich wirklich lohnt seine Aufmerksamkeit nur auf die schönen Dinge in Indien zu richten und weiterhin positiv zu bleiben. Zugegebenermaßen fällt es uns nicht immer leicht. Die Armut der Menschen beschäftigt mich an manchen Tagen sehr und ich kann dann nur schwer abschalten. Viel zu oft werden wir als mögliches Verkaufsopfer auserkoren. Inzwischen gehen wir damit aber anders um beziehungsweise reagieren einfach gar nicht mehr. Sobald man nein sagt verstehen sie ein ja und kommen immer näher. Manchmal, wenn sie uns mit vollem Ernst etwas verkaufen wollen, macht sich Christoph einen Spaß daraus. Er begegnet ihnen dann mit der selben ehrlichen Freundlichkeit wie sie uns. Ob wir uns irgendwann an die komplett andere Mentalität der Inder gewöhnen werden?

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9 comments

  1. Comment by sara2403

    sara2403 Reply 3. Oktober 2015 at 13:13

    Hallo ihr Beiden,

    ich lese sehr gerne eure Berichte über Indien! 🙂 Sie sind super informativ und interessant. Das macht Marco und mir die Entscheidung wesentlich leichter, denn jetzt kennen wir, dank euch die guten Flecke und die weniger guten.
    Ach.. und eure Bilder sind der WAHNSINN!!! Wie macht ihr das nur ;)?

    P.S. Vielleicht treffen wir uns ja mal ganz zufällig auf unseren “Weltreisen”…

    Liebste Grüße und weiterhin tolle neue Eindrücke und Erfahrungen

    Sara

    • Comment by Caro

      Caro Reply 4. Oktober 2015 at 12:13

      Hallo Sara,

      vielen Dank für deinen lieben Kommentar. Wir können euch definitiv Amritsar, McLeod Ganj, Rishikesh, Varanasi und den Süden (Goa und Kerala) empfehlen. Vor allem der Süden ist sehr, sehr entspannt! 🙂

      Ja, vielleicht treffen wir uns! Wo seid ihr denn gerade?

      Liebste Grüße von
      Christoph & Caro

      • Comment by Sara

        Sara Reply 6. Oktober 2015 at 17:05

        Eure Empfehlungen werden wir auf jedenfall zu Herzen nehmen. Ich habe nämlich ein bisschen Angst vor Indien. 😉 Trotz allem ist die Neugier stärker.

        Nein wie Marco schon erwähnt hat, sind es noch lange 114 Tage. Aber wir halten durch!

        Liebe Grüße Sara

  2. Comment by steinfisch

    steinfisch Reply 25. September 2015 at 14:37

    Wer lachte mich gestern aus der Zeitung an? Caro & Christoph! 😀 Der goldene Tempel ist in einem grösseren Format zu sehen, sehr schön! Ich las diesen Reisebericht nochmals, obwohl ich den Inhalt aus eurem Blog schon kannte. Sicher bekommt ihr nach dieser interessanten Beilage noch mehr Fans, die euch auf eurer Reise begleiten möchten. Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf die weiteren Berichte und Fotos.

    Liebe Grüße von Ingrid

    • Comment by Caro

      Caro Reply 4. Oktober 2015 at 12:17

      Hallo Ingrid,

      wir waren auch ein bisschen aufgeregt als wir den Artikel an die Zeitung gesendet haben. Und dann haben wir gleich eine ganze Seite bekommen!! 🙂 Hast du auch schon unser Video vom Goldenen Tempel gesehen? Hier geht’s zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=hdV2uzsUzR4

      Liebe Grüße von Christoph & Caro

  3. Comment by Michael Reichardt

    Michael Reichardt Reply 22. September 2015 at 10:46

    Hallo Caro und Christoph,
    Caro hat den Eindruck von Varanasi wunderbar beschrieben, so habe ich es auch erlebt und war auch beindruckt, auf welche Art man sich von anderen Menschen verabschieden kann. Weiterhin noch viele spannende Eindrücke und Erlebnisse, Ihr habt ja nun schon 4 Wochen hinter Euch und ich hatte damals nur 3 Wochen Zeit, konnte also nicht ganz so tief eindringen, wie Ihr das machen könnt, trotzdem sind diese Eindrücke auch heute noch nicht verblasst.
    Viel Spaß noch!
    Michael

    • Comment by Caro

      Caro Reply 23. September 2015 at 7:36

      Hallo Michael, vielen Dank. 🙂 Wo warst du denn damals in Indien überall? Viele Grüße von Christoph & Caro

  4. Comment by steinfisch

    steinfisch Reply 22. September 2015 at 10:08

    Auf eurer Reise habt ihr die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu schauen. Sehr beeindruckend sind eure Erlebnisse, Berichte und Fotos!
    Aus der Ferne dies zu bewundern ist toll, es Life zu erleben kann ich mir nicht vorstellen. 😀

    Danke!
    Ingrid

    • Comment by Caro

      Caro Reply 23. September 2015 at 7:41

      Hallo Ingrid,
      vielen lieben Dank. 🙂 Jeder Tag auf unserer Reise ist anderes, aber immer spannend. Indien kann schon krass sein. Bisher war es aber noch nicht so schlimm, dass wir wieder nach Hause wollten. 😉

      Viele Grüße von Christoph & Caro

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