Saigon – Koloniales Erbe und viel Street Food

5. Mai 2016

Menschen 60
Essen 80
Urlaubsfeeling 40

0 – Geht gar nicht
20 – Ohje, ohne Worte
40 – Ist bzw. sind Ok, könnte aber besser sein

Sehenswürdigkeiten 60
Sicherheit 80
Gesamteindruck 60

60 – Passt
80 – Prima, wir bleiben gerne länger
100 – Perfekt, wir wollen nicht mehr weg

Saigon. Obwohl ich noch nie in dieser Stadt war, habe ich ein Bild von ihr im Sinn. Abenteuer, Asien, Garküchen, Gewusel, Motorbikes und die so typischen Kegelhüte. All diese Bilder gehen mir durch den Kopf wenn ich an diesen exotisch schönen Namen “Saigon” denke. Doch wie ist Saigon, Ho Chi Minh sagt eigentlich fast niemand, wirklich? Was werden wir erleben?

Das Taxi wirft uns im Backpacking Viertel raus. Es ist bereits dunkel. Helle Neonwerbung strahlt uns entgegen. Aus den Bars und Clubs schallt laute Musik. An der Straße sitzen Europäer, Australier und Amerikaner in ihren Tank Tops und Hot Pants und lassen sich langsam volllaufen. Wow, wo sind wir hier gelandet? Das ist nicht das Saigon was ich mir in meinen Gedanken so exotisch ausgemalt hatte. Sollen wir schnell wieder weg oder doch lieber bleiben um das wahre Saigon zu finden? Wir entscheiden uns für bleiben.

Abseits des Backpacking Viertels werden wir fündig. Wir verlaufen uns immer wieder in den engen Gassen, entdecken kleine wunderschöne Cafés und lassen uns einfach durch die Stadt treiben. Auch das koloniale Erbe, vor allem der Franzosen, entdecken wir immer wieder. Alte Kolonialbauten wie Kirchen, das Postamt oder der Markt verteilen sich über die Stadt. Sie sind aufwändig restauriert und dienen uns als tolle Fotomotive. Unseren Hunger stillen wir an den unzähligen Street Food Ständen, wo wir uns am liebsten den Bauch mit den typischen vietnamesischen Baguettes, ein weiteres koloniales Erbe, den Bauch voll schlagen. Unser Weg zurück zum Hotel führt uns immer wieder durch einen Park. Im Licht der Leuchtstoffröhren finden hier die allabendlichen Sportveranstaltungen wie Inlineskaten, Kampfsporttraining oder Tanzveranstaltungen für die älter Generation statt. Junge Studenten sprechen uns an, um ihr wirklich schlechtes Englisch zu verbessern. Wir helfen gerne und beantworten ihnen all ihre Fragen.

Circa eine Stunde außerhalb der Stadt, irgendwo im Dschungel, entdecken wir in den nächsten Tagen auch die jüngere Geschichte Saigons. Wir kriechen durch die engen Tunnel des Vietcong, verstecken uns in Erdlöchern und bekommen die geschickten Fallen der Dschungelkämpfer vorgeführt. Obwohl die Tunnel bereits auf Touristenmaß vergrößert wurden sollte man nicht an Platzangst leiden, wenn man sich auf dieses Abenteuer einläßt. Nach diesem Erlebnis wird uns schnell klar, warum der weiße Mann diesen unsinnigen Krieg verlieren musste.

HCMC13

Zum Abschluss unseres Saigon Aufenthalts lassen wir uns von Orange, Thien, Vy und Fully von Saigon Adventure, das wahre Nachtleben dieser tollen Stadt zeigen. Wir werden mit Motorbikes abgeholt und lassen uns durch den turbulenten Nachtverkehr zu ungewöhnlichen Orten, weit abseits der typischen Touristenroute fahren. Inmitten hunderter anderer wartender Motorradfahrer stehen wir an roten Ampeln und sind immer wieder überrascht, dass in diesem wuseligen Verkehr kaum Unfälle passieren. Wir lernen verschiedenste neue Street Food Gerichte kennen, lernen auf dem Blumenmarkt das professionelle handeln auf vietnamesisch und haben einfach nur einen letzten tollen Abend in Saigon. Eine solche tolle Tour können wir jedem Saigon Besucher nur empfehlen.

Nach einigen sehr heißen Tagen hier in Saigon führt uns unsere weitere Reise in die Hochebene von Dalat. Hier hoffen wir auf etwas kühlere Temperaturen 🙂

Nützliche Links und Infos für deinen Besuch in Saigon:

  • Unsere Unterkunft in Saigon: A In Hotel*
  • Das Hotel liegt direkt in einer der Party Straßen und war für den Preis in Ordnung
  • Frühstück haben wir uns immer in der ABC Backery geholt, diese Kette findest du überall in Saigon
  • Unsere Night Tour haben wir bei Saigon Adventure gebucht
  • Auch wenn die Tour etwas teuer ist lohnt es sich auf jeden Fall dieses Geld auszugeben, da es ein einmaliges Erlebnis ist
  • TIPP: Wenn du die Tour am Samstag buchst gibt’s Discount

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4 comments

  1. Comment by steinfisch

    steinfisch Reply 7. Mai 2016 at 9:48

    Tolle Fotos! Leben möchte ich dort nicht. Im Alter bevorzugt man doch die Ruhe. 😀

    Liebe Grüsse
    Ingrid

    • Comment by Christoph

      Christoph Reply 9. Mai 2016 at 8:02

      Hey Ingrid,
      ohh ja, dass kann ich mir gut vorstellen. Im Alter denke ich, dass ich auch lieber ein ruhigeres Plätzchen bevorzugen werden! Viele Grüße aus Vietnam!

  2. Comment by Patrick Meyer

    Patrick Meyer Reply 5. Mai 2016 at 21:29

    schicke Frisur 😉 – ich lese Eure Artikel immer wieder gern

    • Comment by Christoph

      Christoph Reply 9. Mai 2016 at 8:03

      Hey Patrick,
      Danke 🙂 Schön zu lesen, dass du uns immer noch fleißig verfolgst! Viele Grüße Christoph!

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