Endlich Bali – von Permuteran nach Ubud

2. Februar 2016

Menschen 100
Essen 100
Urlaubsfeeling 80

0 – Geht gar nicht
20 – Ohje, ohne Worte
40 – Ist bzw. sind Ok, könnte aber besser sein

Sehenswürdigkeiten 100
Sicherheit 80
Gesamteindruck 100

60 – Passt
80 – Prima, wir bleiben gerne länger
100 – Perfekt, wir wollen nicht mehr weg

Von Banyuwangi, in der Nähe des Ijen, ist es nicht mehr weit bis zur nächsten indonesischen Insel. Es geht nach Bali. Wir freuen uns sehr auf die kommende Zeit, hier wollen wir nicht nur langsamer reisen als in den Wochen zuvor, sondern auch mehr Zeit in unser Startup fließen lassen. Wir merken, dass wir dringend eine Pause benötigen um alle Erlebnisse sacken zu lassen. Unser erstes großes Ziel ist Ubud, auf dem Weg dorthin machen wir noch einen kurzen Abstecher nach Permuteran um im Nationalpark auf der Mini-Insel Menjangan Island schnorcheln zu gehen. Diese Gegend ist dafür perfekt und ich kann mir keinen schöneren Ort zum schnorcheln vorstellen. Unser Schnorchelerlebnis in Thailand war ein Witz dagegen.

Ubud, das kulturelle Zentrum Balis

Wir reisen immer noch mit unseren Freunden aus Kolumbien, Frankreich und Holland und können uns so eine „Familienvilla“ in Ubud über Airbnb gönnen.

Unser Gastgeber Eka ist sehr nett und zeigt uns die Umgebung rund um Ubud. Wir sehen viele Reisfelder und kommen auch durch Ekas Dorf, in dem er zusammen mit seiner Schwester wohnt. Unsere Tour beginnt bei herrlichem Sonnenschein und warmen Temperaturen und endet im strömenden Regen. Es ist Mitte Dezember und die Regenzeit hat auf Bali begonnen.

Eine Woche machen wir es uns in Ubud bequem und unternehmen viele tolle Sachen.

Eine Tempeltour rund um Ubud

Zusammen mit unserem Reisefreunden mieten wir für einen Tag ein Taxi und fahren von einem Tempel zum anderen. Unser Taxifahrer ist in unserem Alter und so wird unsere Fahrt ganz lustig.

1. Ubud: Tegenungan Waterfall

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2. Ubud: Gunung Kawi

3. Ubud: Wassertempel

4. Ubud: Tegalalang Reisterrassen

Ubud20

Der indonesische Kochkurs

In Cianjur wurden wir von der Familie in unserem Homestay rund um die Uhr lecker bekocht. Die indonesische Küche ist vielseitig und Vegetarier kommen hier sehr auf ihre Kosten. 🙂 Habt ihr schon einmal Tempeh probiert? In Deutschland kann man Tempeh im Biosupermarkt kaufen, allerdings ist mir mein Versuch, die fermentierten Sojabohnen zu verarbeiten, damals misslungen.

Zeit für einen Kochkurs. Bevor es jedoch in die Kochschule geht, schlendern wir mit unserem Guide über den lokalen Markt in Ubud. Hier gibt es viele interessante Gewürze, Blumen, und Früchte zu sehen. An manchen Stellen riecht es unangenehm und schnell habe ich wieder Bilder von Indien in meinem Kopf.

In der Kochschule angekommen, legen wir immer noch nicht mit dem kochen los. Stattdessen bekommen wir eine kleine Einführung in die balinesischen Opfergaben, die man vor jedem Haus finden kann. Uns wird sogar gezeigt, wie man die kleinen Opferschälchen selber basteln kann. Es ist gar nicht so einfach wie es aussieht. Pro Tag und Familie werden etwa 50 solcher „Blumengestecke“ gebastelt, die dann in jedem Zimmer der Familie (außer der Toilette) und in den Fahrzeugen verteilt werden. Um so schöner eine Schale geschmückt ist, um so besser beschützen sie die Menschen vor bösen Dämonen.

Nun beginnt der Kochkurs. Jeder darf eine andere Zutat für unser Essen klein schneiden. Die geschnittenen Gewürze und das geschnittene Gemüse werden im Anschluss von verschiedenen Gruppen verarbeitet. Eine Gruppe kümmert sich zum Beispiel um die Basis Soße Bumbu Bali, mit der man alle Gerichte würzen kann, eine andere Gruppe um die Erdnusssauce. Alle übrigen Zutaten werden in Zweiergruppen zu Tempe-Spießen, Currys und gefüllten Bananenblättern verarbeitet. Das Kochen macht richtig viel Spaß und die frischen Zutaten schmecken unglaublich intensiv und lecker.

Das Ergebnis ist ein üppiges Buffet, das unsere Kochgruppe gar nicht komplett verzehren kann. 😉

Wenn du Zeit für einen Kochkurs in Ubud hast, dann kann ich dir dieses Erlebnis nur empfehlen. Du bekommst über das Essen einen ganz tollen Einblick in die indonesische Kultur.

Massagen und viel Yoga

Wenn immer wir genug Zeit an einem Ort haben, versuche ich an einem Yogakurs teilzunehmen. In Ubud wird man schnell fündig, durch den Ort laufen fast nur Spirituelle und Yogis, die einen gesunden Lebensstil führen. Es ist fast schon unheimlich und wir hinterfragen die vielen Westler (zu denen wir im Übrigen auch zählen) oft kritisch. Manchmal fühlt es sich so an, als hätten westliche Leute nach einem schönen und warmen Ort gesucht, den sie dann für sich sich in Beschlag nehmen können. Fündig wurden sie in Ubud und so findet man an jeder Ecke westliche Restaurant und Cafés. Zum Glück ist die balinesische Kultur ziemlich stark und so vermischen sich bunte Opferschalen und Tempel noch ganz gut mit den westlichen Vorlieben. Doch wie wird es in 5 Jahren wohl hier aussehen?

Balinesischer Tanz

Zusammen mit den Mädels unserer Villa besuche ich eine balinesische Tanzveranstaltung. Gezeigt wird ein kleines Theaterstück, dass mit Musik und Tanz und Dialogen vorgeführt wird. Ich finde es sehr interessant, wie die Menschen sich bewegen und dabei die Augen, Finger und Arme tanzen lassen.

Nach einer tollen Woche in Ubud, verabschieden wir uns von unsern neuen Freunden und fahren weiter nach Canggu. Es ist kein Abschied für immer, wir wollen uns alle im Januar in Myanmar wieder treffen.

Nützliche Links für deinen Besuch in Permuteran und Ubud:

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5 comments

  1. Comment by Julian

    Julian Reply 21. März 2018 at 19:59

    Super Beitrag und eure Bilder sind absolut fantastisch!

  2. Comment by Adrian Schmidberger

    Adrian Schmidberger Reply 3. Februar 2016 at 21:30

    Hi wo seid ihr gerade in Myanmar bin gerade in Yangon.

    • Comment by Caro

      Caro Reply 4. Februar 2016 at 16:48

      Hallo Adrian,
      wir sind gerade in Bagan. Das nächste Ziel ist Mandalay.

      Viele Grüße
      Caro

  3. Comment by Marie

    Marie Reply 3. Februar 2016 at 12:19

    Ein sehr interessanter Beitrag 🙂 Aber eine Frage nur: Warum nur 80% bei der Sicherheit? Habt ihr schlechte Erfahrungen gemacht?

    • Comment by Caro

      Caro Reply 4. Februar 2016 at 16:54

      Hallo Marie,
      lieben Dank. Schlechte Erfahrungen haben wir dort nicht gemacht, deshalb haben wir Permuteran und Ubud auch mit “Prima” bewertet.
      100% hat zum Beispiel Singapur bekommen. Dort hatten wir das Gefühl, dass wir den Leuten fast “blind” vertrauen konnten. Wir sind gerade in Myanmar, hier geht es uns ähnlich wie in Singapur.

      Liebe Grüße
      Caro

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