McLeod Ganj – Klein Tibet in Indien

2. September 2015

Menschen 80
Essen 40
Urlaubsfeeling 60

0 – Geht gar nicht
20 – Ohje, ohne Worte
40 – Ist bzw. sind Ok, könnte aber besser sein

Sehenswürdigkeiten 60
Sicherheit 60
Gesamteindruck 60

60 – Passt
80 – Prima, wir bleiben gerne länger
100 – Perfekt, wir wollen nicht mehr weg

Urlaub im Himalaya

Der Bus stoppt. Endlich. Inzwischen ist es dunkel. Nach acht Stunden Fahrt benutzen wir wieder unsere eigenen Füße. Wir sind in McLeod Ganj angekommen. Trotz der Dunkelheit fällt uns auf, dass sich dieser Ort deutlich von Delhi und Amritsar unterscheidet. Das Wetter ist angenehm frisch. Das Hupen auf den Straßen ist spürbar weniger.

Die Menschen sind freundlich, weniger aufdringlich, hilfsbereit, dankbar und positiv gestimmt. Liegt es vielleicht an den vielen Tibetern die hier im Ort leben? Oder an ihrem religiösen Oberhaupt, dem Dalai Lama, der seit 1959 hier im indischen Exil wohnt?

McLeod Ganj ist ein kleines Bergdorf und gehört zu Dharamsala. Neben der Residenz des Dalai Lama befindet sich hier auch die Tibetische Exil Regierung. Es gibt gut sortierte Supermärkte und Läden in denen tibetischer Schmuck, tibetische Kleidung und Heilsteine verkauft werden. Wir schauen uns gerne um und ergattern Glücksbändchen in türkis – unserer Farbe vom Blog. Muss ja alles einheitlich sein, nicht wahr? 😉

Zu meiner Überraschung befinden sich sogar drei Grafikbüros hier. Aus Neugierde schaue ich mir eines mal von innen an. Wie wohl die Inder arbeiten? Leider ist es dann doch eher ein Copy-Shop, in dem man sich unter anderem auch Bücher, Poster und Banner gestalten lassen kann. Außerdem entdecken wir in unserer Unterkunft einen coolen Illustrator und zwei super Fotografen mit einer eigenen Galerie. Dazu aber in einem eigenen Artikel mehr.

Bei uns kommt jetzt endlich auch etwas Urlaubsstimmung auf. Kein Wunder bei all den interessanten und schönen Dingen um uns herum. Der starke Monsunregen, den wir circa jeden zweiten Abend erleben, beeinträchtigt unser Wohlbefinden zum Glück nicht.

Free Tibet

Warum leben eigentlich so viele Tibeter hier in Indien? Warum müssen Sie ihr Land verlassen und ins Exil flüchten? 1950 besetzten die Chinesen Tibet. Seither dauert die gewaltsame Unterdrückung und das Streben der Tibeter nach politischer, ethnischer, kultureller und religiöser Selbstbestimmung an. Die andauernde chinesische Repressionspolitik hat in Tibet schwere Menschenrechtsverletzungen, Umweltzerstörungen sowie massive wirtschaftliche, soziale, rechtliche und politische Benachteiligungen der tibetischen Bevölkerung zur Folge. So erhalten z.B. Chinesen 50 Yuan, Tibeter jedoch nur 30 Yuan für ein und den selben Job.

Wichtig zu wissen ist, das Tibet sehr große Ressourcen an Bodenschätzen wie Chrom, Kupfer, Magnesit, Bor, Blei, Gold, Erdöl, Eisen, Lithium, Kaliumchlorid, Aluminium, Zink, etc. besitzt. Bei Lithium und Borax hat Tibet sogar die weltweit größten Vorkommen. Aber auch viele Flüsse welche Indien, Bangladesch und Südostasien mit lebenswichtigem Wasser versorgen entspringen in Tibet. All das macht Tibet zu einem geopolitisch sehr interessantem Land.

Im Museum, welches sich direkt in der „Library of Tibetan Works and Archives“ befindet, kommen wir mit dem Museumsleiter ins Gespräch. Er erzählt uns viel von der Geschichte Tibets, aber auch von der angespannten Situation mit China. Während des gesamten Gesprächs sind wir sehr beeindruckt von der Einstellung des Mannes. Auf die Frage hin, ob er Hass oder Wut gegenüber den Chinesen verspüre sagt er etwas sehr beeindruckendes. Er sagt, dass er dies nicht verspüre. Tibeter, Chinesen, Deutsche etc. alle sind Menschen und alle Menschen sind gleich. Das chinesische Volk kann am wenigstens für die Situation Tibets. Es seien die politischen Machthaber, welche verantwortlich sind. Durch die staatlich gesteuerten Nachrichten, denkt das chinesische Volk, dass Tibet nie ein freies und unabhängiges Land war.

Er erzählt von einer chinesischen Frau, welche vor kurzem zu besuch im Museum war. Zu Beginn war Sie sehr aggressiv ihm gegenüber und sagte immer wieder, dass Tibet zu China gehöre und das dies noch nie anders war. Nach einer privaten Führung durch das Museum, in der u.a. Tibetische Briefmarken, Geldscheine, Münzen, tibetische Kulturgüter wie Buddhas, traditionelle Kleidung und Bücher etc. zu sehen sind, ändert sich die Meinung der chinesischen Frau. Sie versteht, dass die vorherrschende Meinung in China evtl. doch nicht die richtige ist. Sie lässt sich einige Bücher zur Situation Tibets mitgeben, welche extra in chinesisch übersetzt wurden, um es ihren angehörigen in der Heimat zeigen zu können. Für den Museumsleiter ist dies ein großer Erfolg. Die einzige Möglichkeit die er als Tibeter hat: Kontinuierlich und vor allem friedlich die Situation Tibets erklären und auf Verständnis und Unterstützung hoffen. Er sagt, dass dies alles viel Kraft kostet. Auch er sei nicht frei davon negativ zu denken. Doch dieses Denken darf den Menschen nicht einnehmen, sonst wären Wut und Hass die Folge. Um dies zu schaffen sind die Religion, die Meditation und nicht zuletzt das religiöse Oberhaupt der Tibeter sehr wichtig. Dies merken wir auch im Gespräch mit ihm. Immer wieder weist er auf den Dalai Lama hin. Er rezitiert viele Zitate und erläutert häufig die Sichtweise von ihm. Eins ist sicher, ohne den Dalai Lama, welcher den Tibetern unermüdlich Mut und vor allem Hoffnung zuspricht, hätten die Tibeter Ihren Kampf bereits verloren.

Auf dem Weg durch McLeod Ganj kommen wir mit einem weiteren Mönch ins Gespräch. Er erzählt uns, dass er 2001 mit 14 weiteren über den Himalaya nach Indien geflüchtet ist. Er und die anderen konnten die ständigen Repressalien der Chinesen nicht mehr aushalten. Der Weg hat 21 Tage gedauert und sie konnten nur in den frühen Morgenstunden wandern, um nicht von der chinesischen Armee erwischt zu werden. Werden sie gesehen, warten lange Haftstrafen oder sogar der Tod auf sie. Das muss man sich mal vorstellen! Aus der Gruppe werden neun Flüchtlinge von der nepalesischen Armee geschnappt. Sie werden wieder zurück an die Chinesen verkauft. Die Nepalesen sind arm und bekommen pro verkauften Flüchtling Geld von den Chinesen, welches Sie selbst dringend benötigen. Der Mönch war einer von ihnen. Er wurde in einem Lastwagen zurück nach Tibet gefahren. Seine Angst vor den Chinesen ist jedoch so groß, dass er all seinen Mut zusammen nimmt und aus dem fahrenden Lastwagen springt. Dabei zieht er sich Brüche am Bein zu. Trotz den Brüchen und den Erfrierungen, welche er sich im Himalaya zuzieht, schafft er es nach Indien. Hier müssen Sie ihm jedoch zwei Zehen abnehmen. Anderen Flüchtlingen müssen nicht selten sogar ganze Körperteile aufgrund von den Erfrierungen abgenommen werden. Nun ist er zwar heimatlos, aber in Sicherheit. Trotz seiner Vergangenheit und den ganzen Problemen welche er und all die andere Tibeter haben, wirkt er sehr ausgeglichen und dankbar.

All die Geschichten und Gespräche lassen uns nicht ganz unberührt. Abends unterhalten wir uns immer wieder über diese teils doch sehr krassen Erfahrungen. Wir bewundern die Tibeter wirklich sehr, wie sie die Hoffnung auf ein freies Tibet nicht aufgeben und uns an ihren Geschichten teilhaben lassen. Doch leider wird uns auch wieder einmal klar, dass es in unserer Welt wie immer nur um Geld und Macht geht. Schade.

Wenn ihr dazu mehr erfahren wollt, schaut euch diesen kurzen Film an.

Die Begegnung mit dem Dalai Lama

Wir wollen ihn sehen. Der Mann, der so wichtig für die Tibeter ist. Den heiligen Dalai Lama. Wir können von Glück sprechen, dass er sich zum Zeitpunkt unseres Aufenthalts in McLeod Ganj auch hier befindet. Normalerweise ist der Dalai Lama immer unterwegs und reist um die Welt. Ein wichtiger und gefragter Mann eben. Leider hat er im Moment keine offiziellen öffentlichen Auftritte hier in seinem Exil. Hoffnungsvoll laufen wir aber trotzdem mehrfach zum Tempel das heiligen Mannes. Wir fragen uns durch und bekommen immer wieder die Auskunft, dass es erst wieder im September Auftritte von ihm geben wird. Einen letzten Mann fragen wir aber trotzdem noch. Uns siehe da, am nächsten Tag hält der Dalai Lama zwischen 8:00 Uhr und 10:00 Uhr eine Messe. Warum wussten das die anderen Menschen im Tempel nicht? Keine Frage das wir am nächsten Morgen früh aufstehen, oder?

Um sieben Uhr klingelt der Wecker, schnell noch was essen und ab zum Tempel. Die Stimmung hier ist an diesem Tag anders – irgendwie lebendiger. Unsere Kamera und Handys müssen wir schon am Eingang abgeben, anschließend werden wir von Sicherheitsleuten kontrolliert. Auf dem Tempelplatz stehen in Grüppchen viele, vor allem auch viele junge Mönche die sich angeregt unterhalten. Irgendwie muss ich an eine Klassenfahrt denken. Wir wissen, dass heute irgendwas ganz besonders passiert. Der Anblick der vielen Mönche auf einem Platz ist aber auch schon sehr schön. So viele Menschen ohne Haare habe ich noch nie zusammen gesehen. Sie haben wunderschöne rosige Gesichter die so toll zur Geltung kommen. Alle sehen auf den ersten Blick gleich aus. Schaut man aber zu ihren Füßen, dann sieht man den Wunsch nach Individualität. Wir haben einheitliche Sandalen erwartet. Stattdessen sehen wir moderne Sneaker in den unterschiedlichsten Ausführungen oder offene Schuhe mit Socken. Nein, keine weißen Socken, sondern Socken mit bunten Sternchen oder Punkten. Wir sind ein bisschen amüsiert und besinnen uns dann schnell wieder auf das Wesentliche.

Es ist super spannend für uns, wir haben keine Ahnung was gleich passiert. Wird er gleich an uns vorbei laufen? Werden wir ihn überhaupt sehen? Vielleicht haben wir die Information von dem Mann ja doch falsch verstanden? Plötzlich stürmen alle wie auf ein Kommando los und laufen die Treppen zum Tempel hinauf. Es sind noch nicht alle Mönche oben angekommen, da hören wir schon die Stimme das Dalai Lamas beten. Er saß die ganze Zeit im Tempel auf hat auf den richtigen Zeitpunkt für sein Gebet gewartet. Leider dürfen wir nicht mit rauf. Nach nur 20 Minuten kommen die Mönche die Treppe wieder herunter.
Kommt der Dalai Lama nun auch? Wir warten wieder und sind ein bisschen unruhig.

Die Sicherheitsmänner bitten uns nun hinter die Absperrung zu gehen. Es passiert aber nichts. Der Dalai Lama fängt wieder mit beten an – leider auf tibetisch. Die Gläubigen haben alle eine Kette mit runden Steinen in der Hand und schieben eine Perle nach der nächsten durch ihre Finger. Die Treppe, wo eben noch die Mönche runter gelaufen kamen wird gesäubert. Nach einer Stunde des Wartens kommt ein Auto auf den Platz gefahren und stellt sich an das Ende der Treppe. Nun sind wirklich alle aus dem Häuschen und versuchen den besten Platz zu ergattern. Von auserwählten Mönchen, Sicherheitsmännern und Militär umgeben wird er die Treppe runter begleitet. Es ist schon komisch zu sehen wie ein Mensch, der nur für den Frieden betet, von schweren Waffen geschützt begleitet wird. Den Menschen die ganz vorne am Zaun stehen reicht er die Hand und lacht ein freundliches “Ho, ho”. Wer den Dalai Lama schon mal im Fernsehen lachen gehört hat, weiß wie witzig das klingt. Wer nicht, sollte sich dieses ansteckende Lachen unbedingt einmal anhören. Nach nur fünf Minuten beendet er seine Begrüßung und steigt in das Auto. Wohin er fährt erfahren wir leider nicht. Die Masse auf dem Tempelplatz löst sich auf und wir drehen nochmal eine kleine Runde um den Tempel, in dem eben noch der Dalai Lama im Schneidersitz gebetet hat.

Im Anschluss an diese besondere Begegnung schauen wir uns einen Film über den Dalai Lama an. Hier wird gezeigt was der Dalai Lama von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang erlebt. Natürlich hört man ihn auch in diesem Film lachen. 😉

Hiking im Himalaya

Wenn man schon einmal im Himalaya ist sollte man auch wandern gehen. In unserer Unterkunft buchen wir also einen eintägigen Ausflug mit einem Guide, ohne dabei konkret zu wissen auf was wir uns da genau einlassen. Wir wissen weder wo wir genau hin wandern noch wie viele Kilometer auf uns warten. Wir lieben das Abenteuer. Unser Guide ist pünktlich um acht Uhr morgens da und wir machen uns mit ihm auf den Weg. Die erste Hürde sind die circa 100 Stufen vor unserem Haus. Unser Wanderbegleiter legt ein ordentliches Tempo vor – oben angekommen atmen wir bereits durch den Mund. Das kann ja heiter werden. Wir sind dennoch frohen Mutes, schließlich wollen wir es ja so.

Wie bereits erwähnt, gehöre ich ja nicht zu der sportlichen Sorte. McLeod Ganj liegt direkt am Berg und so geht es schon innerhalb unseres Ortes steil bergauf. Wir biegen in eine kleine Straße ab. Links und rechts am Wegrand stehen die ersten Bäume und dazwischen liegt Müll. Dieses Bild kennen wir ja bereits aus Delhi und Amritsar. Wir laufen weiter und stoppen in einer Rechtskurve. Die Menschen hier haben beschlossen, mitten auf der Straße ein Müllkippe zu errichten. Es ist wirklich unglaublich. Glücklicherweise haben sie rechts circa 20cm Platz gelassen, sodass wir nicht über den Müllberg steigen müssen. Wir sind uns einig, dass wir diesen Weg selber nicht gefunden hätten, bzw. an dieser Stelle nicht alleine weiter gelaufen wären.

Unser Guide behält sein Tempo bei und läuft immer fünf Meter vor uns. Unterhalten möchte er sich mit uns nicht. Eine Frage stellen wir ihm dann aber doch. Wir erfahren, dass wir acht Kilometer Weg vor uns haben und das wir dafür etwa vier Stunden brauchen. Wir folgen ihm und atmen immer noch durch den Mund ein und aus. Ein und aus. Ich bin froh, dass Christoph nicht nur aus Solidarität genau so atmet.
Steil bergauf geht es mal über kleine Steine, große Steine und riesige Brocken. Trotz der ungewohnten Anstrengung gewöhnen wir uns schnell an das Tempo und an das wandern. Trotzdem können wir nicht einfach nur durch die Nase atmen. Unterwegs machen wir alle zwei Kilometer eine Pause. Ich weiß, zwei Kilometer sind echt nicht viel, aber es geht wirklich sehr, sehr steil bergauf. Vor jeder Kurve habe ich die Hoffnung, dass es bitte einmal kurz gerade aus gehen könnte. Leider werde ich nicht erhört. Kopfsache, meint Christoph. Wir reißen uns zusammen und siehe da, es geht. Zu unserem Erstaunen überholen wir sogar einige Wanderer. Auf unserer Tour treffen wir allerhand Tiere. Wir sehen Affen, Kühe, Pferde, Esel, Ziegen, Schafe, Hunde (darunter auch einen Dalmatiner), Vögel und sogar eine kleine Schlange.

Die Landschaft um uns herum ist wunderschön, auch wenn unsere Aussicht immer wieder durch dichten Nebel beschränkt wird. Es sieht aus wie in einem verwunschenen Märchenwald. Die Blätter in den Bäumen sind in einem satten grün, fast wie bei uns im Frühling. Um 12 Uhr erreichen wir unser Ziel Tirund. Wir sind froh, stolz und unsere Beine schmerzen. Soeben haben wir über 1000 Höhenmeter überwunden. Vor uns befindet sich eine große hügelige Wiese auf der viele Schafe, Ziegen und Pferde sehen. Erraten haben wir die Tiere schon von weitem an ihrem Geruch und an ihren Exkrementen auf dem Wanderweg . Auf einen großen Stein lassen wir uns nieder, genießen unser Mittag und ruhen uns aus. Leider können wir nicht bis runter ins Tal schauen, der Nebel ist einfach zu dicht.

Eine Stunde später treten wir bereits den Heimweg an, dieses Mal geht es steil bergab. Anstrengend ist es nun zwar nicht mehr, aber wir müssen trotzdem auf den Weg achten. Träumen kann ich dabei leider nicht. Immerhin atmen wir wieder durch unsere Nasen. Ab der Hälfte des Abstiegs haben wir keine Lust mehr. Es geht immer weiter und weiter. Der Weg kommt mir nun richtig lang vor, trotzdem sind wir schneller als beim Aufstieg und brauchen weniger Pausen. Am späten Nachmittag sind wir zurück in McLeod Ganj und ein bisschen froh, dass wir nicht gleich eine 3-Tagestour gebucht haben.

Man muss auch mal über das Essen sprechen

Viel positives erleben wir in dem kleine Ort McLeod Ganj, da fällt es mir einigermaßen leicht über das enttäuschende Essen in den Lokalen hinweg zu sehen. Oder hatten wir einfach fast immer nur Pech bei der Auswahl der Lokale?
Im Peace Café finden wir aber doch noch einen guten Masala Chai Tee. Da er fast das einzige kulinarische Highlight für mich darstellt, frage ich die Besitzerin des Cafés wie Sie ihn zubereitet. Hier kommt das Rezept, so könnt ihr es auch zu Hause nach kochen.

Rezept Masala Chai Tee

  • 5 schwarze Pfefferkörner
  • 2 Nelken
  • 8 Kapseln Kadamon
  • 2 Spitzen Sternanis
  • ½ Zimtstange
  • 2 Tassen Wasser
  • 1 cm großes Stück Ingwer, gehackt
  • 4 Löffel Assam Tee (kräftiger schwarzer Tee)
  • 
1 Tasse Milch
  • brauner Zucker oder Honig

1. Gewürze mit einem Mörser klein stampfen
2. Wasser aufkochen
3. Ingwer und gemahlene Gewürze ins kochende Wasser geben, aufkochen lassen
4. schwarzen Tee hinzufügen und 1 Minute kochen
5. Milch hinzu geben und ca. 4x zum kochen bringen
6. Zucker oder Honig nach belieben ergänzen, aufkochen lassen
7. Tee durch ein Sieb gießen
8. fertig!

Außerdem möchten wir noch ein Lokal erwähnen, dass von einer Österreicherin und ihrem indischen Mann geführt wird. Wir finden es auf einem Spaziergang zum höher gelegenen Hippie-Ort Dharamkot. Die Österreicherin erzählt uns, dass Sie vor vier Jahren alle Zelte in der Heimat abgebrochen hat um in Indien ein neues ausbalanciertes Leben anzufangen. Bei ihnen essen wir heimisches Essen, dass unseren Mägen sehr gut bekommt. Also falls ihr auch mal in der Nähe seid, schaut mal im Trek & Dine vorbei. Wir können es nur empfehlen.

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12 comments

  1. Comment by Juergen

    Juergen Reply 17. September 2015 at 15:50

    Finde es klasse die Bilder und Berichte obwóhl es nicht mein Land wäre.Freue mich schon auf weitere interessante Erlebnisse von euch auf der Reise

  2. Comment by Frank

    Frank Reply 10. September 2015 at 9:46

    Hello Miss, hello Mister, very nice!
    Da war ich auch mal 1986 und bin eine Woche Trekking gewesen. Sehr schön! Tolle Bilder!!!

    Best Greetings from HAM03

    • Comment by Christoph

      Christoph Reply 17. September 2015 at 13:44

      Hey Frank,

      Danke! Schöne Grüße zurück nach HAM03 🙂

      Gruß
      Christoph

  3. Comment by Ingrid

    Ingrid Reply 3. September 2015 at 11:32

    Manche Völker sind mutig, dazu gehören auch die Tibeter mit ihrem starken Glauben.

    Eure Wanderung habt ihr aber auch tapfer überstanden! 😀

    Liebe Grüsse von Ingrid

    • Comment by Caro

      Caro Reply 3. September 2015 at 15:37

      … wir sind auch ein bisschen stolz auf unsere Wanderung. 😀 Wenn wir das öfter machen, dann schaffen wir es sicher auch besser. 🙂

  4. Comment by Thally

    Thally Reply 3. September 2015 at 11:00

    Toller Bericht ! 🙂

    • Comment by Caro

      Caro Reply 3. September 2015 at 15:31

      Danke, Danke 🙂

  5. Comment by Andrea

    Andrea Reply 3. September 2015 at 9:43

    Eure Bilder sind soooo schön geworden! @Caro: ich lächle, wenn ich dich lächeln sehe! Viel Spß euch beiden weiterhin!

    • Comment by Caro

      Caro Reply 3. September 2015 at 15:30

      Danke, liebe Andrea 🙂

  6. Comment by Marco

    Marco Reply 2. September 2015 at 21:39

    Da fehlte ein “o” im Namen …

    • Comment by Caro

      Caro Reply 3. September 2015 at 4:35

      Hallo Marco, vielen Dank dafür 🙂

  7. Comment by Marc

    Marc Reply 2. September 2015 at 21:37

    Ein sehr gut und interessant geschriebener Artikel 🙂

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